SPRECHSTUNDE ZU LRS IN DER ZWEITSPRACHE DEUTSCH?
Was ist Legasthenie? Was LRS?
Legasthenie und LRS sind Teilleistungsstörungen, die außerhalb der allgemeinen Leistungsfähigkeit – also isoliert – Auswirkungen auf den Erwerb der Lese- und Rechtschreibfertigkeiten haben.
Die Intelligenz der betroffenen Menschen ist in der Regel normal bis überdurchschnittlich, während die Lese-Rechtschreibfertigkeit (weit) unter dem Durchschnitt liegt. Das bereitet den Betroffenen – Eltern wie Kindern – viel Kummer, da sie nicht verstehen können, warum sie trotz nachgewiesener hoher Intelligenz in den Schulfächern, in denen Textproduktion und Textverständnis eine große Rolle spielen, in den unteren Leistungsbereich abrutschen.
Diagnose LRS – und nun?
Wird eine Legasthenie festgestellt, ist eine qualifizierte Behandlung nötig, damit eine weitere Verfestigung der Problematik mit entsprechenden emotionalen Schäden und Verhaltensstörungen vermieden werden kann und schulischen Misserfolgen vorgebeugt wird.
Ist der Schüler von einer LRS in Deutsch als Zweitsprache betroffen, können die Fertigkeiten und Kompetenzen des Lesens, Schreibens, Sprechens und Verstehens in Deutsch durch ein entsprechendes sprachsystematisches Training gut aufgebaut werden.
Allerdings stellt sich auch die Frage nach der ersten Sprache. Was geschieht mit ihr? Denn es ist davon auszugehen, dass der Schüler auch in seiner Mutter-, bzw. ersten Sprache Schwächen in der Rechtschreibung und den Lesefertigkeiten aufweist, die natürlich ebenfalls einer Korrektur und Behandlung bedürfen.
Ich biete Ihnen in meiner Praxis eine Testung in beiden oder in den drei Sprachen Ihres Kindes an. Machen Sie einen Vorstellungstermin mit mir aus: das erste Gespräch zur Kontaktaufnahme dient dem Einschätzen der Lage. In einem nächsten Termin erfolgt dann die Testung.
Sie erreichen mich unter
Telefon: 069 – 91317720
Mobil: 01516 – 2657497
E-Mail: info@lerntherapie-lrs.de
SPRECHSTUNDE ZUR SPRACHBERATUNG
Immer wieder werde ich zu ganz bestimmten Sprachproblemen und zum Umgang mit Mehrsprachigkeit gefragt … Deshalb überlasse ich das nicht mehr den Anderen, sondern nehme es mit meiner Kollegin Karin Afshar (zusammen stehen wir für LETHE – Deutsch lernen mit Konzept) als Chefsache in die Hand.
Fragen zum Umgang mit mehreren Sprachen (während des Spracherwerbs) im Kindesalter beantworten wir in einer Sprechstunde, die wir regelmäßig jeden Dienstag abhalten.
Bitte machen Sie eine Uhrzeit aus. Die erste Kontaktaufnahme ist kostenfrei, jede weitere Beratungszeit (in der wir Ihnen Tipps und ja – Übungen zur Verbesserung der Situation mitgeben werden) stellen wir in Rechnung.
Dr. phil. Karin Afshar
Sprachwissenschaftlerin mit Schwerpunkt
Psychologie des Spracherwerbs
Ort:
LETHE – Bildung mit Konzept
Thomasiusstraße 16, 60316 Frankfurt
Telefon 015162 – 657497
BUCHSTABENSALAT IM GEHIRN
Forscher wollen per Frühtest schon bei Dreijährigen eine künftige Legasthenie erkennen.
Der Artikel stammt aus der Frankfurter Rundschau vom 13. November 2012 – ist also schon etwas älter, hat aber nichts an seiner Aktualität verloren.
(PDF, 2 Seiten, 3,5 MB) hier lesen
THERAPIEABBRÜCHE VERMEIDEN
Was ist ADHS?
Die Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist die häufigste kinderpsychiatrische Erkrankung und bezeichnet eine neurobiologische Störung, die innerhalb aller Altersgruppen auftreten kann.
Etwa 2 – 6 % aller Kinder und Jugendlichen – so nimmt man an – leiden an dieser Störung. Etwa die Hälfte bis zwei Drittel der in Kindheit und Jugend Betroffenen leidet auch im Erwachsenenalter noch unter Symptomen. ADHS ist durch folgende Hauptsymptome gekennzeichnet:
- Unaufmerksamkeit
- Gesteigerte Impulsivität
- Störung der motorischen Aktivität
Die Symptome müssen nicht zusammen auftreten und können unterschiedlich stark ausgeprägt sein.
Wie wird die Therapie erfolgreich?
Die Diagnose einer ADHS ist gegeben, wenn diese Symptome situationsübergreifend und in einem dem Entwicklungsstand unangemessenen Ausmaß, in mindestens zwei verschiedenen Lebensbereichen auftreten.
Darum, wie die Therapie der Störung AD(H)S erfolgreich verläuft, und weder die Kinder noch die Eltern die Nerven verlieren, geht es in folgendem Artikel aus „neue AKZENTE“ Nr. 91 1/2012.
mehr dazu (PDF, 4 Seiten, 7,3 MB) …
TROTZ TRAUMATISIERUNG ERFOLGREICH
Was ist ein Trauma?
“Ein Trauma ist ein plötzliches, intensives, gewalttätiges und schmerzhaftes Ereignis, das die psychischen Verarbeitungsmöglichkeiten eines Menschen überfordert, weil es die Psyche gleichsam überschwemmt. Schwere Unfälle, Misshandlungen, sexueller Missbrauch, Unfälle, Trennungen, sind Grundlagen dafür, sowie natürlich Naturkatastrophen, Kriegserlebnisse, Folterungen. Es verhält sich so, dass sowohl ein Übermaß an Stimulierung wie auch Deprivation Gründe für Traumatisierungen sein können. Sie haben einen Rückzug vom Körpergefühl und den Emotionen zur Folge.” (Gisela Schwarz, 2009)
Wie lernen wir?
“Das Lernen von neuen Wissensinhalten erfolgt über den Hippocampus. In der Nähe des vorderen Ende des Hippocampus liegen die Mandelkerne- Amygdala. Hier werden mit einer Erfahrung verbundene Gefühle gespeichert. Normalerweise besteht eine enge Verbindung mit dem Hippocampus. Es gibt Verknüpfungen zwischen dem Erlebten und den damit verbundenen Gefühlen. Die Mandelkerne tragen dazu bei, dass wir unangenehme Erfahrungen rasch lernen und in Zukunft vermeiden.
Grosse Angst bewirkt zwar rasches Lernen verhindert aber die Verbindung des neu zu Lernenden mit bereits bekannten Inhalten. So werden Erlebnisse die mit starker Angst verbunden sind nicht vergessen, können aber nicht in einen Gesamtzusammenhang gestellt werden. Die zur Verarbeitung notwendige Zusammenarbeit mit dem Hippothalamus ist gestört.” (Gisela Schwarz, 2009)
Lesen Sie den ganzen Aufsatz von Dr. Gisela Schwarz: Trauma_und_Lernstoerung .
Literatur:
Levine Peter A. / Kline Maggie: Verwundete Kinderseelen heilen. Wie Kinder und Jugendliche traumatische Erlebnisse überwinden können. Kösel, 2005
Mertens, Erika: Psychoanalyse der Lese-Rechtschreibschwäche. Behandlung und Theorie der Legasthenie. Brandes & Apsel, 2002
Reddemann Luise / Dehner-Rau Cornelia: Trauma. Folgen erkennen, überwinden und an ihnen wachsen. Trias, 2006
Rothschild Babette: Der Körper erinnert sich. Die Psychophysiologie des Traumas und der Traumabehandlung. Synthesis, 2002
LETHE – nicht nur Deutsch lernen mit Konzept
… aus der Idee vom Lernen, der Therapie und der Förderung für LRS-Kinder ist im letzten halben Jahr LETHE hervorgegangen. Sie löst die vormalige Deutschbrücke ab und ist ein neues Konzept zum Unterricht der deutschen Sprache. Aber eigentlich ist das Konzept noch viel mehr.
Wir – das sind ich (Marie Christiane Seiferth) und Karin Afshar – arbeiten gemeinsam an LETHE und freuen uns auch auf Zusammenarbeit mit Ihnen.
Unser Konzept und unsere Seite richtet sich an alle, die in lehrender oder lernender Weise mit der Sprache Deutsch zu tun haben und die einen strukturierten und kompetenten Partner für das Lernen dieser deutschen Sprache und natürlich der sozio-kulturellen und historischen Aspekte suchen.
Als Fortbildungsanbieter wenden wir uns an Schulleiter, pädagogische Mitarbeiter aller Arten von Schulen einschließlich Vorschulinstitutionen. Unsere Unterrichtserfahrung und unsere Materialien haben wir in einem Buch zusammengefasst, das wir zur Basis des Konzepts geschrieben haben. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Ganzheitlichkeit, die unserer Sprach- und auch Menschenphilosophie entspricht. Es lernt immer der ganze Mensch mitsamt seiner Herkunft und seiner besonderen Wesenheit. Er lernt dann, wenn das, was er lernt, mit ihm selbst zu tun hat und er einen Bezug zu seinem Leben herstellen kann. Das beherzigen wir in unserem eigenen Unterricht, und das möchten wir auch in den Fortbildungen und Hospitationen weitergeben.
In unseren Büchern, Heften und Workshops (für Lehrer, Erzieher und Schulleiter) wird es um den Spracherwerb, Sprache und Sprachen, die Zielsprache Deutsch (mit einer Bestandsaufnahme) im Besonderen, ihre Zukunftsaussichten und die Art von Sprache, die wir längerfristig in Deutschland sprechen werden, gehen. Derartigen Fragen muss man sich heute stellen, wenn man die Menschen wirklich erreichen – und eine Sprache bewahren helfen will.
Wir sind zur Zeit zu zweit und unterrichten immer noch selbst in ganz verschiedenen Zusammenhängen, auf allen Niveaus, mit allen Schwierigkeitsgraden:
Für Unternehmen, Banken oder Kunden aus der Spielebranche entwerfen wir die zu ihren Teilnehmern passenden Unterrichtsinhalte und Konzepte: Im Einzelunterricht oder im Gruppenunterricht. Der Auftraggeber entscheidet das Tempo und den Umfang, wir machen Ihnen einen Kostenvoranschlag.
Auch für Vereine oder Ämter halten wir Konzepte bereit. Das Alphabetisierungkonzept nach LETHE ist sehr effektiv, unser Vorgehen nach dem Stufenmodell gibt jedem Lerner genau die Strategien an die Hand, die er braucht, um sich sicher in der deutschen Sprachwelt zu bewegen. Uns liegt unsere Sprache sehr am Herzen, und wir finden es wichtig, dass ihre Vermittlung in kompetenten Händen liegt.
LETHE finden Sie unter: www.lethe-deutsch-als-fremdsprache.de
ELTERN VON LEGASTHENIKERN FÜHLEN SICH ALLEIN
Schwierige Diagnose und Therapie von Lese-Rechtschreib-Störungen / Bericht über Informationsabend des Stadtelternbeirats
Quelle: FAZ Samstag, 29. Juni 2013
Qualitative Rechtschreibdiagnostik in der Sekundarstufe I
Zur empirischen Identifikation von Entwicklungsniveaus auf Basis der Definition der Lauttreue nach Reuter-Liehr
Universitätspublikation von Rebekka Martinez Méndez
Rheinhessische Patienteninformation · ADS – Lehrerinfo
Quelle: „www.gesundheitsseiten.de“
Analphabetismus – der erste eigene Bleistift
Wir gehen jetzt in die Betriebe rein
Artikel aus der Frankfurter Rundschau vom 11. Dezember 2012






